35. Wolkersdorfer Kulturtage - Kunstausstellung

Nachbericht zur Eröffnung der Kunstausstellung der 35. Wolkersdorfer Kulturtage

kunstausstellungKunst hatte bei den Wolkersdorfer Kulturtagen schon immer einen besonderen Stellenwert. Sie ist auch eine der tragenden Säulen dieser langjährigen Veranstaltungsreihe im Norden Schwabachs. Seit einigen Jahren kommt die Kunst zu den Bürgern und begegnet dem Menschen im Alltag. Dieses Mal durften die Besucher über die Schulter der Künstler blicken.

WOLKERSDORF/DIETERSDORF – Bei der Eröffnung der Kunstausstellung durch Karin und Jürgen Hohenstein waren einige Künstlerinnen und Künstler persönlich anwesend, um zusammen mit dem Publikum ihre Werke zu erörtern. Neben vertrauten Künstlern, sind auch immer wieder neue Künstler in den Ausstellungslisten zu finden.

Dieser stete Wandel führt zu einer Erweiterung des künstlerischen Spektrums und spiegelt sich in der Veränderung der Kunst selbst wider. In diesem Jahr präsentieren 17 Künstler ihre Werke in der Ausstellung und im Zwieseltal.

Seit einigen Jahren unternimmt die Kunst eine Exkursion ins Zwieseltal. Zum einen begegnet die Kunst den Menschen beim Einkaufen in den Geschäften von Wolkersdorf und Dietersdorf und zum anderen gibt es den Kunstweg im Zwieseltal. Auf diesem Kunstweg findet der Spaziergänger mittlerweile 40 Objekte aus verschiedenen Epochen der Kulturtage.

Unter dem Motto „Was hat sich verändert?“ zeigen die Künstler beim romantischen Waldweg im Zwieseltal ihre Werke in oder mit der Natur. Licht und Schatten, Unterholz und „Waldfenster“ zum Wiesengrund geben mit jeder Licht- und Wetterveränderung einen anderen Blickwinkel auf die Kunstwerke. Gleichzeitig wirkt der Kunstweg wie eine Kunstbrücke zwischen den beiden Stadtteilen Wolkersdorf und Dietersdorf.

Neu in diesem Jahr ist die Möglichkeit, den Künstlern bei der Arbeit und der Gestaltung eines Kunstwerkes zuzusehen. In fünf Workshops konnten Neugierige und Interessierte den Künstlern über die Schulter schauen, wie sie ihre Werke gestalten. Im Angebot waren Wolle filzen, Papier falten, Pferdehaar flechten, Aquarell malen und Intarsien schneiden. In Workshops gestalteten Besucher zusammen mit dem Künstler aktiv ihr persönliches Werk.

„Für die künstlerische Kreativität gibt es keine Altersgrenze. Wichtig ist nur der erste Schritt“ erklärte Karin Hohenstein bei der Eröffnung. Inspirationen gab es bei den Kunstausstellungen bei den Wolkersdorfer Kulturtagen genügend. Mal schauen, was die Zukunft bringt.

 

Klaus Waldmüller

 

kulturscheune eroeffnung intarsienschneiden papierfalten