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36. Wolkersdorfer Kulturtage 2017 - Eröffnung

Nachbericht zur Eröffnung der 36. Wolkersdorfer Kulturtage 2017

kt eroeffnung-posaunenchorDie Wolkersdorfer Kulturhymne von Peter Fulda erklang aus den Posaunen des Posaunenchores der Schwabacher Kantorei bei der Eröffnung der 36. Wolkersdorfer Kulturtage, die das Zusammenwachsen der weltlichen und kirchlichen Kultur als Thema haben. Im Anschluss fand die Eröffnung der diesjährigen Kunstausstellung im Kirchenraum mit geselligem Beisammensein statt.

WOLKERSDORF – „Kultur lässt sich nicht in gut und schlecht einteilen“, so Heiner Weiss, Vorsitzender der Bürgergemeinschaft Wolkersdorf bei der Eröffnungsveranstaltung der 36. Wolkersdorfer Kulturtage. „Er freue sich, dass für dieses Jahr der Posaunenchor der Schwabacher Kantorei unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Klaus Peschik mit klassischer und swing-betonter Kirchenmusik gewonnen werden konnte. Weiss erklärte in seiner Begrüßung weiter, dass wir froh sein sollen, eine Kultur zu haben, als „gegenseitige Akzeptanz und Achtung“.

Peschik freute sich von Herzen über die Lebendigkeit der Kultur, egal ob diese von Mann oder Frau, ob katholisch, evangelisch oder andersgläubig komme. Und diese Lebendigkeit strahlte auch der Posaunenchor aus. Nach dem „Intrada“ von Ralf Grössler folgte „One more Try“ von Michael Schütz. Hier zeigte sich deutlich der Wechsel zwischen der klassischen zur swingebehafteten Posaunenmusik, die von den Laienspielern des Posaunenchors mit Herzen getragen wurde.

Die Gemeinsamkeit nahm auch Oberbürgermeister Matthias Thürauf in seinem Grußwort auf. Ihn freute es, dass ein Chor aus der Kernstadt im abgesetzten Stadtteil Wolkersdorf auftrat. „Das Entfernte hat doch viel gemein mit dem Inneren“ stellte Thürauf fest, dies hat sich bereits beim Stadtteilefest gezeigt. Die Kultur hat doch ihre eigene Geschichte.

Diese eigene Geschichte unterliegt auch einem ständigen Wandel, fand Hausherr Pfarrer Edmund Wolfsteiner und stellte dabei fest, dass die religiöse Kultur wieder an Bedeutung gewinnt. Die weltliche Kultur gehört auch wieder in die Kirchen, so wie sie bei den diesjährigen Wolkersdorfer Kulturtagen umgesetzt wurde, was einen „neuen transzendenten Blick auf die Werke und die Kulturgeschichte freisetzte“.

Nahtlos nach den letzten besinnlichen Tönen mit „Komm Herr segne uns“ des Posaunenchores gingen die Besucher wenige Schritte in die Werktagskirche, um die Kunstausstellung „Kunst in den Kirchen“ im geselligen Rahmen zu eröffnen.

Gottfried Faaß, Christine Weigl, Petra Hoch-Reichenbecher, Inga-Karen Kopf, Hermann Müller-Welt, Ruth Ponton, Schüler der Zwieseltalschule und Klienten des Therapiezentrums stellen ihre Werke in den Kirchenräumen bis zum Ende der Kulturtage aus und bieten damit eine Interpretationsbasis eines modernen Kulturbewusstseins.

 

Klaus Waldmüller

 

Info:
Die Ausstellung „Kunst in den Kirchen“ ist geöffnet Evangelische Kirche Wolkersdorf (offen zu den Gottesdienstzeiten), Katholische Kirche Wolkersdorf (offen zu den Gottesdienstzeiten) und Evangelische Kirche Dietersdorf (offen täglich von 10 Uhr – 17 Uhr)

 

 

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