| Rückblick Frankreichfahrt |
Auf den Spuren der Impressionisten (Bericht 1)Ein ganz besonderes Erlebnis versprach die diesjährige Frankreichfahrt der Bürgergemeinschaft vom 27. Mai bis 6. Juni zu werden, die wie immer bestens von Martine Fulde organisiert worden war. Wir besuchten Orte, an denen die Künstler des Impressionismus gelebt und gemalt hatten, betrachteten in verschiedenen Museen ihre wunderbaren Werke und spürten ihren Motiven, das Licht und den Augenblick einzufangen und in besonderen Farben und Malweisen darzustellen, nach. So verbrachten wir die ersten 4 Tage in und um Paris, wobei natürlich auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf dem Programm standen. Ein Höhepunkt war der Überraschungstag mit einer Schifffahrt auf Seine und Oise - ein köstliches Buffet eingeschlossen - und eine Führung in Auvers-sur-Oise, wo Vincent van Gogh seine letzten Tage verbrachte und noch über 60 Bilder malte. Liselotte Haberstumpf
Auf den Spuren der Impressionisten
Frankreichreise mit der Bürgergemeinschaft Wolkersdorf
Vom 27. Mai bis 6. Juni 2010
Vive la France! Das werden sich alle sagen, die an dieser Reise teilnehmen konnten. Unsere Reiseleiterin Martine Fulde zeigte uns einen wunderschönen Teil ihrer Heimat. Schon um 5.00 Uhr war die Abreise, so konnten wir nach angenehmer Busfahrt mit unserem bewährtem Jürgen Göbert schon nachmittags in Paris unser Hotel beziehen. Die Lage war sehr günstig, ganz nah am Eiffelturm, die Metrostation fast vor der Tür und Schränke waren nicht zu füllen, es gab gar keine! So hatten wir gleich Zeit für unseren ersten Spaziergang über die berühmte Champs-Elysees. Das Paris-Visite Metro 3Tagesticket machte uns problemlos mobil.
Am nächsten Tag erwartete uns der Fremdenführer Christian, der sich als ausgesprochener Glücksgriff erwies. Nach einem Spaziergang durch den Bois de Bologne, nach Natur, kam Kultur im Museum Marmottan mit dem ersten Impressionistengemälde von Monet, nach dem dieser Stil seinen Namen hat. Der Besuch vom Hotel de Ville mit Mini Tennisfeld vom Roland Garros Turnier, Notre-Dame, Centre Pompidou, Galerien u.s.w. machte uns hungrig auf ein feines Abendessen im Montmartre. Danach besuchten einige noch das berühmte Moulin Rouge! Auch der nächste Tag war Kultur pur, jeder konnte sich seine Besichtigungswünsche erfüllen, aber am Sonntag waren wir alle auf das Überraschungsprogramm gespannt, das sich Martine ausgedacht hatte.
Toll! Eine Kreuzfahrt auf der Seine und Oise. Die Sonne schien , genau wie damals, am selben Platz, wo Renoir das Bild „ Frühstück der Ruderer“ gemalt hat. Selbst das Restaurant Fournaise gibt es noch! Das Mittagessen an Bord stärkte uns für den Besuch des Schlosses d Àuvers mit einer beeindruckenden Multi- Media Show, danach führte unser Weg zum Haus, in dem Vincent van Gogh die letzten 70 Tage ( in denen er 70 Bilder malte) seines Lebens wohnte und auch starb. Der Weg zum Grab von ihm und seinem Bruder Theo , führt über das Feld mit dem Motiv seines letzten Bildes.
Nach 4 Tagen Paris reisten wir ab nach unserem nächsten Stützpunkt, nach Rouen. Unterwegs hielten wir am Schloß La Roche- Guyon, das bekannt wurde durch LaRochefoucauld und als Kriegsstützpunkt im 2. Weltkrieg von Rommel. Christian erklärte uns auf der Fahrt viel von der Geschichte und der Lebensart dieser Landschaft , dem Vexin. In Giverny wurden wir dann verzaubert von den Seerosenteichen und den herrlichen Gärten am Hause von Monet. Diese Bilder sind weltberühmt und eine Augenweide. Das Blau der Iris , die japanische Brücke, die Schwertlilien und das Rosa der Pfingstrosen sind von perfekter Harmonie und Schönheit. Fast erwartet man, dass der Maler mit Pinsel und Palette um die Ecke biegt! Alles traumschön und sehr gepflegt, eine Welt der Gefühle und Emotionen!
Das Hotel in Rouen war sehr verkehrsgünstig gelegen und unser Bus durfte wieder vor der Türe schlafen. Das Essen dort war sehr gut und wir waren froh über unsere Halbpension, die Spezialitäten aus der Normandie bot. Die Stadtbesichtigung zeigte die Stationen der Jeanne dÀrc. Hier wurde sie 1431 auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Die Kathedrale von Rouen wurde von Monet 28 mal in verschiedenen Farben gemalt. Leider regnete es beim Ausflug an die Küste. Honfleur, hier wurden Austern probiert, Deauville mit Strand , leider nur für Füße, aber danach war ein Besuch in einer Calvadosbrennerei genau das Richtige um sich nicht zu erkälten! Es wurde gut probiert und gekauft!
Am nächsten Tag besuchten wir die Hauptstadt des Herzogtums Normandie Caen und jeder verbrachte seine Mittagspause im Burggarten oder im Bistro .Ein Höhepunkt der Reise war auch der Mont Saint- Michel. Fußkrank sollte man nicht sein, aber das Wetter ließ uns nicht im Stich und von da an schien immer die Sonne. Eine sehr beeindruckende Abtei mit vielen Räumen und viel Geschichte.Unser Fremdenführer erklärte das Klosterleben und uns erschreckte das „Hamsterrad „ für Menschen. Leider war nicht die Zeit für“ La Mere Poulard „,die das Omelette im Takt meisterlich schlägt.!
Eine Abtei der etwas anderen Art war das Palais Benedictine :Eine Welt der Gewürze und Düfte, der Freuden des Likörs, die ja bekanntlich alle Sorgen vertreiben! Auch hier wurde gerne jede Wertmarke in eine Kostprobe umgetauscht. Im Anschluß fuhren wir dann nach Etretat ans Meer, wo sich nur ganz wenige abkühlen wollten. Das Wasser hatte 13 Grad!!, sah aber sehr schön aus. Viele Maler haben sich an dem bekannten Motiv mit dem Torbogen und der Felsnadel versucht. Unser Wanderweg hoch zu den Klippen bot uns eine herrliche Aussicht. Beim Besuch von Le Havre, das fast ganz im Krieg zerstört wurde, konnten wir in der modernen Stadt im Malraux Museum die zweitgrößte Impressionistensammlung bewundern.
In der Normandie spricht man von den 3 großen „C“, als da sind :
Calvados, Camembert und Cidre. Alles haben wir genossen .Dazu noch Culture, Cathedrale, Chateau, und Christian.
Am Freitag stand das Musee des Beaux arts auf dem Programm mit einer beeindruckendenAusstellung. Wer jetzt noch keine Impressionisten kennt, dem ist nicht mehr zu helfen! Nachmittags war Gelegenheit endlich die französische Wirtschaft anzukurbeln und zum Glück hatten wir einen großen Bus! Die abendliche Festivalslichterschau haben nicht mehr viele von uns gesehen.
Wir verließen Rouen in Richtung Fontainebleau und besuchten dort ein wunderschönes Schloß mit Audioguides. Schon Ludwig XIV. legte den Park und den Kanal an, Napoleon I. hat es zu seiner kaiserlichen Residenz erkoren. Hier hat er seine Abdankungsurkunde unterschrieben und ging ins Exil. Am Nachmittag kamen wir in unserem letzten Hotel an und bezogen unsere Zimmer mit Blick auf Wald und Wiesen. Hier im Foret d`Orient von Troyes
lockte ein Swimmingpool mit 28 Grad, also etwas wärmer als das Meer. Das Essen war wieder sehr gut und trotzdem mussten wir leider schon am nächsten Tag wieder Richtung Heimat reisen. Eine Verlängerung hätte vielen gefallen, nur unserer tapferen Armbruchpatientin leider sicher nicht.
Troyes am nächsten Morgen bildete den Abschluß einer wunderbaren Reise. Die nette Gesellschaft , die vorzügliche Ausarbeitung, abwechslungsreich und höchst interessant, die ruhige und sichere Fahrt, das freundliche Wetter und alles zusammen die gute Stimmung machte eine Frankreichreise mit 5 Sternen!
Vielen Dank für alles, a bientot!,
Brigitte Bierlein
Auf den Spuren der Impressionisten (Bericht 2)Frankreichreise mit der Bürgergemeinschaft WolkersdorfVom 27. Mai bis 6. Juni 2010 Vive la France! Das werden sich alle sagen, die an dieser Reise teilnehmen konnten. Unsere Reiseleiterin Martine Fulde zeigte uns einen wunderschönen Teil ihrer Heimat. Schon um 5.00 Uhr war die Abreise, so konnten wir nach angenehmer Busfahrt mit unserem bewährtem Jürgen Göbert schon nachmittags in Paris unser Hotel beziehen. Die Lage war sehr günstig, ganz nah am Eiffelturm, die Metrostation fast vor der Tür und Schränke waren nicht zu füllen, es gab gar keine! So hatten wir gleich Zeit für unseren ersten Spaziergang über die berühmte Champs-Elysees. Das Paris-Visite Metro 3Tagesticket machte uns problemlos mobil. Am nächsten Tag erwartete uns der Fremdenführer Christian, der sich als ausgesprochener Glücksgriff erwies. Nach einem Spaziergang durch den Bois de Bologne, nach Natur, kam Kultur im Museum Marmottan mit dem ersten Impressionistengemälde von Monet, nach dem dieser Stil seinen Namen hat. Der Besuch vom Hotel de Ville mit Mini Tennisfeld vom Roland Garros Turnier, Notre-Dame, Centre Pompidou, Galerien u.s.w. machte uns hungrig auf ein feines Abendessen im Montmartre. Danach besuchten einige noch das berühmte Moulin Rouge! Auch der nächste Tag war Kultur pur, jeder konnte sich seine Besichtigungswünsche erfüllen, aber am Sonntag waren wir alle auf das Überraschungsprogramm gespannt, das sich Martine ausgedacht hatte. Toll! Eine Kreuzfahrt auf der Seine und Oise. Die Sonne schien , genau wie damals, am selben Platz, wo Renoir das Bild „ Frühstück der Ruderer“ gemalt hat. Selbst das Restaurant Fournaise gibt es noch! Das Mittagessen an Bord stärkte uns für den Besuch des Schlosses d Àuvers mit einer beeindruckenden Multi- Media Show, danach führte unser Weg zum Haus, in dem Vincent van Gogh die letzten 70 Tage ( in denen er 70 Bilder malte) seines Lebens wohnte und auch starb. Der Weg zum Grab von ihm und seinem Bruder Theo, führt über das Feld mit dem Motiv seines letzten Bildes. Nach 4 Tagen Paris reisten wir ab nach unserem nächsten Stützpunkt, nach Rouen. Unterwegs hielten wir am Schloß La Roche- Guyon, das bekannt wurde durch LaRochefoucauld und als Kriegsstützpunkt im 2. Weltkrieg von Rommel. Christian erklärte uns auf der Fahrt viel von der Geschichte und der Lebensart dieser Landschaft , dem Vexin. In Giverny wurden wir dann verzaubert von den Seerosenteichen und den herrlichen Gärten am Hause von Monet. Diese Bilder sind weltberühmt und eine Augenweide. Das Blau der Iris , die japanische Brücke, die Schwertlilien und das Rosa der Pfingstrosen sind von perfekter Harmonie und Schönheit. Fast erwartet man, dass der Maler mit Pinsel und Palette um die Ecke biegt! Alles traumschön und sehr gepflegt, eine Welt der Gefühle und Emotionen! Das Hotel in Rouen war sehr verkehrsgünstig gelegen und unser Bus durfte wieder vor der Türe schlafen. Das Essen dort war sehr gut und wir waren froh über unsere Halbpension, die Spezialitäten aus der Normandie bot. Die Stadtbesichtigung zeigte die Stationen der Jeanne dÀrc. Hier wurde sie 1431 auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Die Kathedrale von Rouen wurde von Monet 28 mal in verschiedenen Farben gemalt. Leider regnete es beim Ausflug an die Küste. Honfleur, hier wurden Austern probiert, Deauville mit Strand , leider nur für Füße, aber danach war ein Besuch in einer Calvadosbrennerei genau das Richtige um sich nicht zu erkälten! Es wurde gut probiert und gekauft! Am nächsten Tag besuchten wir die Hauptstadt des Herzogtums Normandie Caen und jeder verbrachte seine Mittagspause im Burggarten oder im Bistro. Ein Höhepunkt der Reise war auch der Mont Saint- Michel. Fußkrank sollte man nicht sein, aber das Wetter ließ uns nicht im Stich und von da an schien immer die Sonne. Eine sehr beeindruckende Abtei mit vielen Räumen und viel Geschichte. Unser Fremdenführer erklärte das Klosterleben und uns erschreckte das "Hamsterrad" für Menschen. Leider war nicht die Zeit für "La Mere Poulard" ,die das Omelette im Takt meisterlich schlägt! Eine Abtei der etwas anderen Art war das Palais Benedictine: Eine Welt der Gewürze und Düfte, der Freuden des Likörs, die ja bekanntlich alle Sorgen vertreiben! Auch hier wurde gerne jede Wertmarke in eine Kostprobe umgetauscht. Im Anschluß fuhren wir dann nach Etretat ans Meer, wo sich nur ganz wenige abkühlen wollten. Das Wasser hatte 13 Grad!!, sah aber sehr schön aus. Viele Maler haben sich an dem bekannten Motiv mit dem Torbogen und der Felsnadel versucht. Unser Wanderweg hoch zu den Klippen bot uns eine herrliche Aussicht. Beim Besuch von Le Havre, das fast ganz im Krieg zerstört wurde, konnten wir in der modernen Stadt im Malraux Museum die zweitgrößte Impressionistensammlung bewundern. In der Normandie spricht man von den 3 großen „C“, als da sind :Calvados, Camembert und Cidre. Alles haben wir genossen. Dazu noch Culture, Cathedrale, Chateau und Christian. Am Freitag stand das Musee des Beaux arts auf dem Programm mit einer beeindruckenden Ausstellung. Wer jetzt noch keine Impressionisten kennt, dem ist nicht mehr zu helfen! Nachmittags war Gelegenheit endlich die französische Wirtschaft anzukurbeln und zum Glück hatten wir einen großen Bus! Die abendliche Festivallichterschau haben nicht mehr viele von uns gesehen. Wir verließen Rouen in Richtung Fontainebleau und besuchten dort ein wunderschönes Schloß mit Audioguides. Schon Ludwig XIV. legte den Park und den Kanal an, Napoleon I. hat es zu seiner kaiserlichen Residenz erkoren. Hier hat er seine Abdankungsurkunde unterschrieben und ging ins Exil. Am Nachmittag kamen wir in unserem letzten Hotel an und bezogen unsere Zimmer mit Blick auf Wald und Wiesen. Hier im Foret d`Orient von Troyes lockte ein Swimmingpool mit 28 Grad, also etwas wärmer als das Meer. Das Essen war wieder sehr gut und trotzdem mussten wir leider schon am nächsten Tag wieder Richtung Heimat reisen. Eine Verlängerung hätte vielen gefallen, nur unserer tapferen Armbruchpatientin leider sicher nicht. Troyes am nächsten Morgen bildete den Abschluß einer wunderbaren Reise. Die nette Gesellschaft, die vorzügliche Ausarbeitung, abwechslungsreich und höchst interessant, die ruhige und sichere Fahrt, das freundliche Wetter und alles zusammen die gute Stimmung machte eine Frankreichreise mit 5 Sternen! Vielen Dank für alles, a bientot! Brigitte Bierlein
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