Rückblick Theaterfahrt

Rotkäppchen, Mozartkugeln, Leipzig und eine Frankenfarm

Was hat das Alles miteinander zu tun?

Zum ersten Mal hatte die Bürgergemeinschaft ihre - nun schon zur Tradition gewordene - jährliche Theaterfahrt auf ein ganzes Wochenende (4./5. September) ausgedehnt.

Trotz anfänglicher Bedenken war das Interesse daran größer als die Buskapazität. Was erwartet man von einer 2-Tages-Fahrt nach Sachsen mit dem Schlagwort „Mozartkugeln“? Natürlich soziale Kontakte, anregende Gedanken mit neuen Bekannten, engagierte Meinungen von Freunden, kulturelle Anregungen, wie hier die musikalische Komödie im Goethe-Theater Bad Lauchstädt und schließlich noch die für viele unbekannte Stadt Leipzig, etwa so groß wie Nürnberg, aber mit anderem Stadtbild und anderer Mentalität der Bewohner.

Mozarkugeln-Theaterfahrt-nach-SachsenHinterher laufen die positiven Erinnerungen noch einmal Revue: Eine problemlose Busfahrt mit Frühstücksbuffet an der Autobahn, ein angenehmes Übernachtungshotel in Osterfeld mit gutem Essen. Die Theateraufführung war ungewöhnlich: eine moderne Darstellung von Trazom (Mozart rückwärts), kurze Musikund Gesangs-Stücke und spritzige Moderation von Lisa Fitz; interessanter Gedanke, wenn ein Mensch wie Mozart der heutigen Zeit begegnen würde. Wir erlebten eine amüsante Vorstellung mit bekannten und verfremdeten Arien aus Mozartopern und einem auferstandenen Mozart, der mit dem modernen Leben konfrontiert wurde. Der Lehrsatz aus dieser Aufführung war: Die einzige Wahrheit im Leben ist die Phantasie.

Die Stadt-Rundfahrt und der Spaziergang durch Leipzig haben einen starken Eindruck hinterlassen: man sah alte Häuser und Kirchen in moderner Umgebung, den riesigen Hauptbahnhof, das monumentale Völkerschlachtdenkmal und man dachte an die turbulente politische Vergangenheit und den Einfluss auf die Menschen in unserer jüngeren Geschichte.

Von der Sektkellerei bleiben in Erinnerung: die aktuellen, wirtschaftlichen Erfolge eines durch die „Treuhand“ abgewickelten Betriebes, das große Fass und die netten, verkaufsfördernden Sprüche der Begleiterin wie „Was nützt das Geld im Altersheim bei Apfelsaft und Haferschleim!“

Auf der Heimreise noch Station in der Frankenfarm in Himmelkron, wo wir uns wieder an der deftigen fränkischen Küche mit Schäufele, Schweinebraten, Krautsalat, Klößen und anderen Delikatessen erfreuten und dem Essen und Trinken reichlich zusprachen. Insgesamt eine schöne Fahrt. Die Familien Karger und Göbert ernteten für Planung und Betreuung dieser Fahrt und Jürgen Göbert für  seine angenehme, stets sichere Busführung, viel Lob und Dank.

Wir hoffen auf ein weiteres „Kulturwochenende“ im nächsten Jahr!